Xanadine · Galerie

Hol dir deine Göttin nach Hause

Denn manchmal braucht man keine neue Einrichtung. Sondern eine Göttin, die dich daran erinnert, wer hier wen eigentlich bewohnt.

Zu den Werken

Undomestiziert

Bilder einer göttlichen Obsession. Die Originalillustrationen zum Buch.

6 Werke

Holy Maloney

Alte Ikonen. Neue Stimmen. Ein kleines Orakel.

3 Werke

The Goddess Tapestry

Ursprünglich als Entwürfe für Manifestationsteppiche gedacht – magische Gewebe aus Göttin, Symbol und Intention.

3 Werke
  • Nadine Kulis malt am Ateliertisch an einem Mandala
  • Hände am Entwurf der Artemis, daneben weitere Mandalas
  • Eine Hand mit Pinsel arbeitet am Mandala Scivias

The Eclectic Goddess Archive

Ein göttliches Sammelsurium aus Lust, Mystik, Schönheit, Wut, Weisheit – und allem, was dazwischenliegt.

6 Werke

Venus Rebellion

Drei Erscheinungen einer Göttin, die längst Pop geworden ist.

3 Werke

Komm mit mir in den Flow.

Ich bin’s, Xanadine.

Xanadine treibt in einem leuchtend orangeroten Tüllkleid rücklings im dunklen Wasser, die Arme über dem Kopf

Foto: Sabine Siewert · sabinesiewert.de

Und auch wenn mein Herz für die Malerei schlägt, sehe ich mich doch eher als Gesamtkunstwerk und versuche, möglichst viele der Rollen auszuprobieren, die das Frausein so bereithält. Wenn ich nicht male, springe ich auf irgendwelchen Bühnen herum, setze mich vor meine Handykamera und erzähle über mein Lieblingsthema: alte Mythen, Göttinnen und das Wissen, das irgendwo zwischen den Zeilen der Geschichte verloren gegangen ist. Wenn dann die bunten Kleider wieder ausgezogen sind, springe ich zu Hause meistens den Kindern hinterher.

Ich sehe daher ehrlich gesagt auch keinen Grund, hier das obligatorische „Die Künstlerin sitzt vor der Leinwand und malt“-Foto zu platzieren. Ich will Sinnlichkeit, Kreativität und auch mal im Park ins Wasser springen – selbst wenn der Opa mit dem Dackel komisch guckt. Und vor allen Dingen will ich abtauchen in eine Welt aus Mythologie, Bewusstsein und altem weiblichem Wissen. Und je tiefer ich dort den Fuß hineinsetze, desto klarer wird mir: Das hat mit Wolle-weicher Sanftheit ziemlich wenig zu tun. Für mich steckt darin ein Befreiungsschlag, ein Herausspringen aus alten Rollenbildern und die Erinnerung daran, dass weibliche Schöpfungskraft schon immer wild, widersprüchlich und verdammt lebendig war.

Diese Bilder sind meine Art, mit dieser Symbolwelt in Kontakt zu treten. Ich male, um mich mit den Göttinnen zu verbinden, ihre Geschichten neu zu betrachten und etwas von ihrer Energie ins Hier und Jetzt zu holen. Und vielleicht passiert beim Durchstöbern dieser Galerie genau das, was ich am Malen so liebe: Eines der Bilder bleibt an dir hängen. Du weißt vielleicht noch gar nicht, warum, aber irgendetwas daran zieht dich an.

Und wenn du dieses Bild schließlich bei dir zu Hause aufhängst, hast du vielleicht nicht einfach ein Kunstwerk an der Wand, sondern eine Spiegelung einer bisher verborgenen Facette von dir, die endlich sichtbar werden darf.

Die Göttinnen warten schon.

Geschichten, Inspirationen und Einladungen, wenn es etwas Neues gibt.

Gratis dazuDas erste Kapitel von „Undomestiziert“